Sozialrechtliche Fragen im Aufenthalts- und Asylrecht

Wir beraten und vertreten Sie gegenüber Behörden und Gerichten in allen sozialrechtlichen Angelegenheiten. Hier bezieht sich unsere Tätigkeit in der Inanspruchnahme von Sozialleistungen vom Jobcenter oder der ARGE (Hartz IV / ALG II), Leistungen vom Sozialamt nach dem SGB XII oder dem AsylbLG (Grundsicherung, Asylbewerberleistungsgesetz), Kindergeld, Erziehungsgeld und Elterngeld, Unterhaltsvorschussleistungen (UVG), BAFöG etc.

Häufig entscheidet der Aufenthaltstitel (Aufenthaltserlaubnis, Niederlassungserlaubnis, Aufenthaltsgestattung, Freizügigkeitsbescheinigung, Duldung) darüber, ob und welche Sozialleistungen Sie erhalten können,

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Sozialämtern, Arbeitsämtern und anderen Sozialbehörden haben häufig zu wenig Kenntnis von den schwierigen Vorschriften des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG). Dies führt nicht selten dazu, dass Sozialleistungen nicht bewilligt werden, die dem Antragsteller eigentlich zustehen, oder dass Sozialleistungen zu Unrecht gekürzt werden.

Hinzu kommt, dass das deutsche Sozialrecht überlagert wird vom europäischen Recht und sehr vielen zwischenstaatlichen Sozialabkommen. So haben Menschen mit einer Duldung, die ihren Lebensunterhalt selbst verdienen, keinen Anspruch auf Kindergeld, auch wenn sie Steuern abführen. Dies gilt aufgrund zwischenstaatlicher Abkommen allerdings nicht für algerische, tunesische und marokkanische Geduldete, was den Mitarbeiter der Familienkasse häufig nicht bekannt ist. Diesen steht mit Aufnahme einer Beschäftigung, bei der sie in die Renten- oder Krankenversicherung einzahlen, ein Anspruch auf Kindergeld zu.

Wir stehen Ihnen mit anwaltlichem Rat oder Beistand in allen sozialrechtlichen Angelegenheiten zur Seite.